Internet Days #23: Das Prinzip kostenlos

-oder wenn Stefan sich in die Welt eskaliert-

Es war mal wieder soweit: am 22. Juli 2015 fanden in Brakel die Internet Days #23 statt. Mit der Vereinigten Volksbank eG hatten wir einen ausgezeichneten Gastgeber und interessierte Teilnehmer gewonnen. Ob man es nun glaubt, oder nicht, es kommt gut an wenn sich unser Stefan in die Welt eskaliert, wie er es selber so schön ausdrückte. Denn seine Vortragsweise und seine praxisnahen Beispiele kamen bei allen Zuhörern gut an. Nachdem sich unser kleine, aber motivierte Runde formiert hatte, ging es auch schon mit dem ersten Vortrag über das Social Web los.

Das Social Web – ist das auch was für uns?

Rund 28 Millionen Deutsche nutzen aktiv Facebook als Social Media Plattform. Damit ist Facebook unangefochten die Nummer 1 im Social Web. Hier stellten sich natürlich die Brakeler Gewerbetreibenden viele Fragen: Soll ich da mitmachen? Und wenn ja, wie? Stefan hatte dafür eine ganz einfach Lösung: einfach mal machen – einfach mal ausprobieren. Von dieser unbekümmerten Einstellung waren zunächst nicht alle überzeugt, aber einige ließen sich davon doch anstecken. Denn 80% aller Inhalte im Social Web sind positiv und man kann eigentlich nur gewinnen. Empfehlungswerbung wird von ⅘ aller Menschen als glaubwürdig erachtet und wie kann man sich einfacher empfehlen, als über so eine große Plattform.

Die digitale Stadt – bedrohliche Zukunft oder Chance?

Wofür braucht man den Einzelhandel noch? Mit dieser Frage schockte Michael Kempkes als erstes das Publikum, aber er nannte gute Gründe für den Stellenwert des Einzelhandels. Es geht um das Erlebnis! Aber auch darum zu erkennen, dass viele Menschen nur in die Stadt gehen, weil sie wissen, dass sie genau das kriegen was sie suchen. Man geht gerne Einkaufen, wenn man weiß man findet was man sucht. Außerdem kann man dann noch gemütlich einen Eisbecher essen. Wie will Brakel also damit umgehen? Wie will Brakel mit den Großen der Branche konkurrieren? Bei diesen Fragen hatten die Zuhörer schon einige Ideen und eine rege Diskussion entstand. Das Fazit von Micheal Kempkes war: “Mitgestalten und nicht warten bis man gestaltet wird.” Also lieber mal was Neues probieren und scheitern, als es nie probiert zu haben.

Die 10 goldenen Regeln für Websites

Das informativste und beliebteste Thema der Vorträge, für die Zuhörer, waren Stefans 10 goldene Regeln für Websites. Von der Technik über die Sichtbarkeit, bis hin zum Konzept, erhielt die interessierte Gruppe eine Vorstellung davon, was man beachten sollte, wenn man eine Website erstellen möchte. Aber auch die Verbesserung eines bereits bestehenden Internetauftritts war ein Thema. Die Teilnehmer wurden darauf aufmerksam gemacht, dass es von Vorteil sein kann sich mal die Kundenbrille aufzusetzen, wenn sie ihre Website betrachten. Was sucht der Kunde auf meiner Website? Und wie bringe ich ihn dazu mit mir Kontakt aufzunehmen? Und wenn man dann mal nicht weiter weiß, bleibt die Schlussfolgerung: Suchen Sie sich jemanden, der es kann.

Viele praxisnahe Beispiele zeigten den Zuhörern, dass ein OWL 4.0, wie es nicht nur von Michael Kempkes erhofft wird, möglich ist. Also einfach mal machen und sich auch erlauben mal zu scheitern, das ist auch vielen Besuchern klar geworden. Bernhard Fischer, vom Herrenhaus Fischer in Brakel, brachte es auf den Punkt: “Das “Prinzip kostenlos” hat hier tatsächlich funktioniert – werbefrei und kompetent.” Das ist ein tolles Lob und eine gute Motivation um die nächsten Internet Days zu planen.

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