Exit-Intent-Popups – so machen Sie Website-Besucher zu Leads

Was ist ein Exit-Intent-Layer / Exit-Intent-Popup ?

Die meisten Besucher einer Webseite verlassen diese wieder, ohne eine Aktion (z.B. Newsletter-Eintrag, Bestellung, Registrierung etc.) durchgeführt zu haben. Außer Traffic bringt ein solcher Webseitenbesucher dem Betreiber natürlich nicht viel. Vereinfacht gesagt haben User auf einer Seite maximal zwei Optionen: Eine Aktion ausführen oder die Seite wieder verlassen. Viele Besucher können sich nicht direkt für eine Aktion entscheiden, sie schwanken noch und entschließen sich für das Verlassen der Seite.

Die Exit-Intent-Lösung setzt genau an diesem Punkt an. Durch ein Livetracking der Mausbewegung wird festgestellt wann ein Benutzer die Webseite verlassen möchte, also kurz vor dem Exit steht. Das Fenster poppt kurz vor dem Klick auf das Kreuzchen im Browser-Tap auf. Nutzer, die eventuell unentschlossen waren, sollen so noch einmal zurück ins Boot geholt werden. Durch ein ansprechendes Overlay mit einer passenden Info sollen die Unsicherheiten beseitigt und der unentschlossene User doch noch überzeugt werden.

Klingt im Grunde genommen ziemlich nervig, vor allem für den User, funktioniert aber! Wichtig ist nur, dass man die Exit-Intent-Popups richtig einsetzt und einbaut.

Mögliche Inhalte eines Exit-Intent-Popups

  • Call to Action
  • Bestellen des Newsletters
  • Kurzes Werbevideo
  • Angebote, Rabattaktionen
  • Dialogfeld für Fragen
  • Kontakt

Wie sieht der perfekte Exit-Intent-Layer aus?

Gerade bei einem Exit-Intent-Popup kann man viel falsch machen. Es sollte technisch einwandfrei umgesetzt und auch inhalts- und designtechnisch durchdacht sein.

Durch ein schlecht konzipiertes Popup fühlen sich Besucher schnell genervt oder sogar über den Tisch gezogen fühlen. Wer in einem Layer beispielsweise einen extrem starken Rabatt anbietet, könnte den Eindruck erwecken, dass man als „normaler“ Kunde veräppelt wird. Sie möchten ein inhaltlich ansprechendes Exit-Intent-Layer gestalten? Dann versetzten Sie sich in Ihre Besucher hinein. Wonach suchen sie? Welche Informationen würden ihnen in diesem Moment einen Mehrwert bieten?

Zudem sollte auf JavaScript-Alerts verzichtet werden, denn hier kann das Fenster nicht mehr ohne weiteres geschlossen werden. Was nicht nur den potenziellen Nutzer vergrault, sondern in Deutschland auch wettbewerbswidrig ist. Es kann auch festgelegt werden, dass ein solcher Layer nur dann erscheint, wenn ein User schon länger auf der Seite stöbert und tatsächlich Interesse zeigt.

Beispiel:

Versuchen Sie die folgenden Seiten nach dem Aufrufen wieder zu verlassen.

Sobald sich die Maus dem Kreuz zum Schließen des Festers bewegt, passiert Folgendes:

maxcon - exit-intent-layer

Wenn man dann unten rechts klickt, öffnet sich ein Fenster für eine Konverstation mit dem MaxCDN-Team. Wenn man die Seite erneut besucht und sie wieder verlassen möchte, öffnet sich das Exit-Intent-Popup nur noch ganz dezent rechts unten und ist so nicht störend oder lästig.

Ist ein Exit-Intent-Layer nicht nervig?

Man denke nur an die früher sehr typischen Pop-ups, die sich in einem eigenen Browserfenster öffnen und für den Nutzer meist als Spam gesehen werden. Diese sind meist extrem nervig. Auch einige inhaltlich einfallslosen Anzeigen, die immer wieder auftauchen, erwecken einen negativen Eindruck.

Wer Exit-Intent-Layer jedoch ansprechend gestaltet und intelligent einsetzt, kann die Absprungrate seiner Seite deutlich verringern und Kunden, die sonst „verloren gegangen“ wären, doch noch überzeugen. Unzählige durchgeführte Tests zeigen, dass dieses Marketinginstrument ziemlich viel Potential hat, wie beispielsweise auf folgenden Seiten dokumentiert:

Im Grunde genommen kommt es immer darauf an, wie man Exit-Intent-Layer auf seiner Webseite oder dem Webshop einbindet. Es sollten zudem individuelle Tests durchgeführt werden, um herauszufinden, welche Exit-Intent-Layer von den Nutzern angenommen werden und ob es auf der eigenen Seite überhaupt Sinn macht damit zu arbeiten. Bei diesen und allen weiteren Fragen beraten wir Sie natürlich jederzeit gerne.

6 Kommentare
    Antworten

    Besonders durch Spam werden die Pop-ups recht schnell nervig. Allerdings ist hier zwischen den informierenden Anzeigen und den wirklichen Spamschleudern zu unterscheiden.
    Wenn man wirklich einen Frage zum Thema hat, kann ein Pop-up mit einer Frage/Antwort Funktion, viele Kunden zum bleiben überzeugen.

    Antworten

    Sehr interessanter Artikel, werde mal schauen ob ich mir sowas auch auf meine Seite einbauen kann.

    Antworten

    Ich persönlich bin der Meinung, dass Exit-Intent-Popups eher nervig für den Großteil der Besucher sind, daher würde ich keinen auf meinen Web-Projekten einbauen. Aber ich denke, es kommt darauf an, in welchen Märkten man unterwegs ist und wie man es letztendlich umsetzt.

    Lg, Marcus

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    Ein interessanter und informativer Beitrag. Ich werde mir überlegen ob ich Popups in meinen Blog einbaue.

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    Diese Popups können wirklich stören, doch bin ich ähnlich wie Marcus der Meinung das es schon auf den Markt bzw die Website ankommt.
    Bin selbst noch am überlegen ob ich es ausprobieren soll.
    LG
    Lukas

    Antworten

    Wenn ich von mir als Kunden ausgehe, nerven mich 99% der Popups. Sehe ich das aber als Unternehmer mit Onlineshop, möchte ich den Kunden nicht nerven, allerdings auf Besonderheiten hinweisen, die er sonst nicht wahrgenommen hätte, wie z.B. Rabatte oder Newsletter. Es ist ein Wandeln auf Messers Schneide, damit man seine Besucher nicht verschreckt. Wir selber haben bisher bei uns keine Popups eingesetzt, könnte es mir aber vorstellen

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