Ich bei code-x – ein Praktikumsbericht

Dominik Markus

Ich hatte mich nach relativ kurzer Überlegung dazu entschieden, einen Praktikumsplatz in der Zeit vom 28.01 bis zum 08.02. bei code-x anzufragen. Aufgeregt erwartete ich eine Rückmeldung per Mail. Da es mein erstes Praktikum war, wusste ich nicht so recht, ob ich in meiner E-Mail an alles gedacht habe. Als dann aber nach einem Tag die Antwort von Stefan Freise kam „Hallo Dominik, das kriegen wir schon hin.“ war ich schon ziemlich erleichtert.

Ich habe mir natürlich auch die Beiträge und die Bilder auf der code-x Facebookseite druchgelesen und angeguckt, dabei stellte sich mir die Frage: Machen die da auch noch was anderes außer kickern? Die Antwort kann ich schonmal vorweg nehmen – Ja, machen sie!

Da ich an meinem ersten Tag nicht wirklich wusste was auf mich zukommt, war ich ein wenig aufgeregt. Nachdem mir aber „mein“ Arbeitsplatz gezeigt wurde und mir die restlichen Mitarbeiter vorgestellt wurden, war die Nervosität weg.

Für mein, leider, nur zwei wöchiges Praktikum hatte ich mich für den Bereich der Mediengestaltung entschieden.

Meine erste Aufgabe bestand darin, dass ich das Buch „Grundlagen der Mediengestaltung“ lesen sollte. Ich dachte mir „Na das geht ja gut los – jetzt soll ich ein Buch lesen?!“ Ganz so schlimm war es dann doch nicht. Obwohl ich erst nicht begeistert war, das Buch lesen zu dürfen, muss ich zugeben, dass es garnicht mal so schlecht war! Somit waren mir auch schon die Grundlagen klar und ich habe einige Tricks gelernt.

Danach sollte ich mir mein eigenes Logo erstellen. Nachdem mir meine „Betreuerin“ Alina dazu die wichtigsten Dinge erklärt hat, habe ich mich auch schon ans Werk gemacht. Nach wenigen Minuten merkte ich, dass das garnicht mal so einfach war wie gedacht. Also doch lieber für ein einfaches Logo aus den Anfangbuchstaben aus meinem Vor – und Nachnamen, D und M, entschieden. Nach einiger Zeit hatte ich auch schon ein paar Logos entworfen.

Als Alina aber mit der nächsten Aufgabe kam, habe ich mir gewünscht, dass ich doch etwas länger Zeit gebraucht hätte. Ich sollte die Karte von meinem Dorf „nachbauen“. Hört sich nach wenig Arbeit an, ist es aber lange nicht! Als ihr Versuch mich zu motivieren gescheitert war, machte ich mich dennoch alleine an die Arbeit. Die ersten Versuche gingen noch daneben, aber nach gut 2 Stunden war es dann auch geschafft. Die Übung war dazu da, damit ich mit dem Programm zurechtkomme. Gut das ich in einem kleinen Dorf wohne, sonst hätte es noch länger gedauert…

Nachdem die Aufgabe auch gemeistert war, ging es direkt weiter. Um mir den Einstieg in den Kreativprozess zu erleichtern, sollte ich mir eigene Visitenkarten erstellen. Diese sollten mit verschiedenen Formen, Farben und Schriften sein. Vorher wurde mir aber noch erklärt, was ich alles beachten muss. Ich hätte nie gedacht, dass man beim Gestalten von Visitenkarten auf so viele verschiedene Dinge achten muss. Es müssen bestimmte Ränder eingehalten werden, alles muss in einem Raster sein und natürlich muss es gut aussehen. Da ich erstmal keine Ahnung hatte, wie meine Visitenkarte denn aussehen soll, habe ich zunächst gegoogelt. Aber auch da habe ich keine Visitenkarte gefunden, die mir gefällt. Also habe ich mich selbst rangesetzt und ausprobiert. So entstanden verschiedene Varianten. Eigentlich war ich auch ganz zufrieden mit diesen Varianten – noch.

Das Nachbauen eines Flyers war meine nächste Aufgabe. Ich habe einen Flyer bekommen, den code-x entworfen hat. Bei diesem sollte ich nun ausmessen, wo das Bild anfängt, wo das Bild aufhört; wo die Schrift anfängt, wo sie aufhört und so weiter. Und das alles in dem Programm umsetzen. Somit war ich die nächste Zeit erstmal beschäftigt. Ich muss zugeben, anfangs machte es noch keinen Spaß, da ich noch nicht wirklich mit dem Programm umgehen konnte. Nach einiger Zeit aber hatte ich Spaß an der Arbeit. Als der Flyer fertig war, setzte ich mich an den nächsten Flyer bzw. Einladung. Da habe ich gemerkt, dass es einfacher geworden ist. So habe ich in kurzer Zeit den Umgang mit dem Programm gelernt. Es entstanden nach einiger Zeit 8 Dokumente. Diese gefielen auch meiner „Betreuerin“.

Weil ich nun mit dem Programm umgehen konnte, sollte ich noch einmal Visitenkarten erstellen. Nachdem ich diese erstellt hatte und sie mit meinen ersten verglich, fiel mir doch ein sehr großer Unterschied auf. So sahen meine letzteren Visitenkarten professioneller aus und die ersten eher weniger.

 

Als meine Visitenkarten dann fertig waren, bekam ich einzelne Berufe wie Maler und Lackierer oder Friseur zugeteilt, für die ich eine Visitenkarte entwerfen sollte. Dazu habe ich mir einige Visitenkarten im Internet angeguckt, um überhaupt einen Anhaltspunkt zu bekommen. Aber auch dort waren nur wenige zu finden, die mir gefielen, und so setzte ich mich wieder an die kreative Arbeit. Obwohl dies auch etwas länger dauerte, machte es mir Spaß.

Abschließend kann ich sagen, dass das Praktikum bei code-x ein voller Erfolg für mich war. Denn ich habe nicht nur viele Einblicke in den Beruf der Mediengestaltung bekommen, sondern ich durfte auch selbst einige Dinge ausprobieren. Dabei habe ich vieles gelernt.

Ebenfalls hatte ich viel Spaß in diesen zwei Wochen, obwohl ich beim Kickern nicht so erfolgreich war. Da muss ich wohl zu Hause noch etwas üben…

Das einzige negative war, dass das Praktikum nur zwei Wochen dauerte. So war ich schon fast wieder weg als ich mich richtig eingelebt hatte.

Ich bedanke mich bei dem ganzen code-x Team für die nette Zusammenarbeit. Besonders aber bedanke ich mich bei Alina, die mich gut durch mein Praktikum begleitet hat.

Dominik Markus

1 Kommentar
    Antworten

    Ein wirklich gut geschriebener und vor allem ehrlicher Praktikumsbericht. Handelte sich bestimmt um ein Schulpraktikum oder? Wenn ich daran denke, dass ich meins damals bei dem Bäcker in meinem Dorf absolvierte werde ich direkt neidisch! 😉

    Gruß Jonas

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