Recap – CeBIT 2014

OWL trifft sich - Thorsten Ising und Anja Padberg (marcant) auf der CeBIT 2014

Die CeBIT leidet? Nein. Mein persönlicher Eindruck ist anders.

Die Neuausrichtung auf Fachbesucher tut der CeBIT gut. Auch wenn die Erwartungen (230.000 Besucher waren angepeilt) um 20.000 Menschen unterschritten wurde, so sprach die Deutsche Messe von einem vollen Erfolg. Lt. dem Vorstand Oliver Freese wurden rund 25 Milliarden Euro – Investitionsvolumen angeschoben. Nicht schlecht. Auch die Aussteller waren bei gelegentlichen Nachfragen deutlich zufriedener als in den letzten Jahren.

Mein Besuch reduzierte sich in diesen Jahren auf die ersten beiden Tage der Messe. In diesen beiden Tagen fand, der für mich interessanteste Part der CeBIT 2014, die Social Business Arena Ihren Platz in Halle 6. Die Social Business Arena hatte den Schwerpunkt, wie der Name schon sagt, auf Social Business gelegt und widmete sich Themen wie Enterprise 2.0, Social Collaboration und Zukunft der Arbeitsorganisation. Diskussionsrunden, Interviews, Präsentationen und Vorträge standen auf dem Programm des Kongresses und zahlreiche Unternehmen, Lösungsanbieter und Experten gaben sich sprichwörtlich die Klinke in die Hand.

In der Halle 6 drehte sich so ziemlich alles rund um das Web und seine weitere Entwicklung. Der CMS Garten präsentierte sich als Gemeinschaftsstand unterschiedlicher CMS-Systeme, im eCommerce-Park dreht sich alles um den Handel im Internet. Die Systeme, die wir von code-x bevorzugt unterstützen, WordPress (für Webseiten) und Magento (Webshops), waren natürlich ebenfalls vertreten.

Mein Gesamteindruck und Highlights

Es gab für mich auffällig viele Systeme, Stände und Produkte auf der CeBIT 2014, die den Fokus auf Automation gelegt haben. So leuchteten dem Besucher diverse Roboter aus künstlichen Augen entgegen, selbstagierende Autos reagierten auf Gestensteuerung oder bremsen bei Gefahr durch vernetzte Verkehrssysteme eigenständig. Der Fokus „Big Data“ und die unterschiedlichen Anwendungsbereiche zeigten sich deutlich. Microsoft warb dabei z.B. mit einem Datenunterstützten Einzelhandelsgeschäft, dass durch die Auswertung von Position und Verweildauer eine Besuchers, ebenso wie dem Griff ins Regal, bestmögliche Service- und Verkaufsunterstützung ermöglicht.

Produkt- und Entwicklungs-Highlights konnten aus meiner Sicht niemand wirklich setzen. Mit einer gewissen Affinität zum Thema, waren die meisten gezeigten Produkte aus den Erfahrungen der letzten Jahre erwartbar. Wie sich die weitere Automation, die Möglichkeiten im Umgang mit Daten werden auch in den nächsten ansteigen. Mit ihnen die Verantwortung derer, die diese Möglichkeiten schaffen.

Die StartUp-Szene wächst und baut ebenfalls auf Daten und das soziale Netz. Im Rahmen der CeBIT waren 50 Start-Ups in einer Halle (CODE_n / Halle 16) präsent und zeigten Konzepte, Ideen und Prototypen. Hier waren ein paar echt Zukunftsorientierte Unternehmen dabei. Einige davon werden es sicher schaffen.

Mein Fazit

Die CeBIT hat es schwer, aber sie berappelt sich. Sowohl die Kongress- und Präsentationsanteile werden immer fachlicher und besser. Die Aussteller und ihre Präsentation nehmen wieder Business-Fahrt auf und die Messe orientiert sich wieder mehr dem Fachpublikum zu. Das soziale Netz, die Influencer und Multiplikatoren im Social Web erlangen langsam die ihnen zustehende Aufmerksamkeit (Blogger-Hütte, Blogger-Touren und vieles mehr zeigen hier einen guten Weg).

Für code-x und unsere Kunden konnte ich erneut eine Menge lernen. Nicht nur bei den Vorträgen und Präsentationen, auch im direkten Austausch mit Kollegen aus der Branche, in zahlreichen Gesprächen mit Ausstellern und Lösungsanbietern. Ich komme wieder. Ich glaube an die CeBIT.

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