Nun beginnt für einige Azubis der Prüfungsendspurt – Wie auch für mich. Mitte Juni ist es soweit und der Vorhang für den ersten Akt fällt: Die schriftliche Abschlussprüfung. Ich gebe euch, meinen Leidensgenossen, heute ein paar Tipps mit auf dem Weg, damit wir beruhigt in die Prüfung gehen können und dem Azubi-Dasein entspannt Adé sagen können. Und damit das klappt, fängst du am besten ungefähr drei Monate vorher an mit der Vorbereitung. Wenn du in der Vorbereitungszeit die folgenden 7 Tipps befolgst, kann schon gar nichts mehr schief gehen.

Tipp 1: Stelle rechtzeitig alle Unterlagen für deine Prüfungsvorbereitung zusammen.

Kontrolliere zunächst, ob du alle Unterlagen aus der Berufsschule hast und stell‘ damit sicher, dass du alle Dokumente Zuhause hast. Egal ob analog oder digital: Noch können deine Mitschüler dir fehlende Informationen kopieren oder zum Abschreiben ausleihen. Ordnung ist das halbe Leben: Sortiere dann deine Unterlagen nach Fach, Relevanz und ähnlichem. Hauptsache du hast den Überblick und hast dir erst einmal eine solide Grundlage zum Lernen geschaffen.

 

Tipp 2: Verschaffe dir einen genauen Überblick. 

Weißt du überhaupt wie viel du insgesamt lernen musst? Wenn nicht, dann ist verschaffe dir erst einmal einen genauen Überblick über alle Lerninhalte und den Zeitaufwand, den du zum Lernen benötigst. Dann weißt du ungefähr, wann du mitlernen anfangen solltest und wie du dir deine Lernzeit am besten einteilst.

 

Tipp 3 : Schaffe dir gute Lernbedingungen.

Such dir einen Platz aus wo du wirkliche gut und ungestört lernen kannst. Wenn du Zuhause nicht gut lernen kannst, bieten sich Universitäts- und Stadtbibliotheken an, um sich dort in den Lesesälen zurückzuziehen. So kannst du heimischen Versuchungen und gemeine Ablenkungen aus dem Weg gehen. Wenn du es ganz ernst meinst dann mach am Besten während deiner Lernzeit dein Smartphone komplett aus!

Tipp 4: Lerne richtig.

Was bist du für ein Lerntyp? Bist du eher auditiv, kommunikativ, visuell oder motorisch? Die Erfahrung, dass es verschiedene Formen gibt, hast du schon während der Schulzeit gemacht. Manche nehmen Informationen alleine dadurch auf, dass sie etwas lesen, andere schreiben lieber oder hören bzw. sehen sich etwas an. Ob du dabei gerne alleine oder in einer Gruppe bist, entscheidest du. Der Vorteil einer Lerngruppe ist zum Beispiel der Austausch und die Möglichkeit, anderen das Gelernte zu erklären. Somit kannst du dich direkt selbst prüfen. Natürlich kannst du auch verschiedene Lernmethoden parallel anwenden.

Tipp 5: Setz dich unter Druck!

Es gibt Lerntypen, die brauchen Druck zum Lernen und zum effektiven Arbeiten. Wenn du dazu gehörst, dann setz dir am besten selber Deadlines und Zeitlimits, die du wirklich einhalten willst. Ein terminierter Plan zum Lernen kann in keinem Fall schaden.

Tipp 6: Sei positiv.

Sätze wie: „Ich kann das nicht!“ streichst du ab sofort komplett aus deinem Sprachschatz. Mach dir vor der Prüfung klar: Du bist gut vorbereitet, du weißt worum es geht, du schaffst das! Je positiver du denkst, umso einfach wird das Lernen und die Prüfung für dich werden. Nur realistisch solltest du bleiben.

Sätze wie: „Ich kann das nicht!“ streichst du ab sofort komplett aus deinem Sprachschatz. Mach dir vor der Prüfung klar: Du bist gut vorbereitet, du weißt worum es geht, du schaffst das! Je positiver du denkst, umso einfach wird das Lernen und die Prüfung für dich werden.

Tipp 7:  Last But Not Least.

Ob nun am Ende mit den Nerven, oder am Ende der Abschlussprüfung. Im Idealfall hast Du dann noch etwas Zeit um Dir Deine Antworten noch einmal anzusehen. Kontrolliere vor allem, ob du in der Eile Schreibfehler gemacht hast und korrigiere sie. Damit sollte Dir während der Prüfung eigentlich nichts mehr passieren können, was man vorher nicht hätte verhindern können. Also viel Erfolg! Wir wünschen dir, dass du die Prüfung erfolgreich schaffst und einen guten Start in das Berufsleben haben wirst.

Bilder von: Daria Nepriakhina, Hugo Rocha und Estée Janssens
unsplash.com