Cyberkriminalität auf Rekordniveau – Was bedeutet das für Unternehmen?

Cyber-Banküberfall bei einer Zentralbank, Phisching-Attacken, Hacks von Social-Media-Konten, etc. Cyberkriminalität hat viele Gesichter und die Angreifer werden immer gerissener und geschickter. Betroffen sind Unternehmen und Einrichtungen jeder Größe. Egal, ob kleine, mittelständische, große Firmen oder Privatpersonen, sie alle können einem digitalen Angriff zum Opfer fallen. In den USA gehören Cyber-Attacken fast schon zum Alltag.

Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens Accenture in 15 Ländern unter 2.000 Verantwortlichen für IT-Sicherheit ist ein Drittel aller Cyber-Angriffe auf Unternehmen erfolgreich. Das sind pro Unternehmen durchschnittlich 2 bis 3 Angriffen pro Monat bei denen die Sicherheitsvorkehrungen überwunden werden (weitere Infos dazu hier). Bei der einer Umfrage der Allianz für Cyber-Sicherheit von 424 kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen kam heraus, dass 58,5% der Institutionen Ziel von Cyber-Angriffen waren (Stand 2015). Davon waren 42,7% der Angriffe erfolgreich. Entstandene Schäden: Zum Beispiel: Produktionsausfälle bzw. Betriebsausfälle, erhebliche Kosten für Aufklärung/ Wiederherstellung, Reputationsschäden oder Diebstahl eigener sensitiver Daten und Kundendaten.

Trotz der auch in Deutschland zunehmenden Bedrohung schützen sich viele Firmen nicht ausreichend vor Cyber-Angriffen. Die meisten Firmen wissen zwar, welche Maßnahmen sie ergreifen müssten, um Ihre Daten zu schützen und Sicherheitslücken zu schließen, es bleibt jedoch meist nur bei der Theorie. 60% der Unternehmen antworteten auf die Frage, ob sie in der jeweiligen Institution getroffene Maßnahmen zum Schutz gegen Cyber-Angriffe als ausreichend bewerten würden mit „Nein, mittelfristig Verbesserungen geplant„. Hier gibt es also deutliches Verbesserungspotenzial.

Wenn man einen Cyber-Angriff noch nicht erlebt hat, klingt das alles zunächst eher fern und unrealistisch. Daher beantworten wir nachfolgend die Frage: Was kann eigentlich passieren? – Im Falle eines Falles.

  • Domain Übernehmen -> Manipulation der Werbung
  • Teil eines Bot-Netz sein –> E-Mails/Spam
  • Daten verbreiten (illegale/geschützte)
  • Malware –> Viren ausstellen
  • Produktionsausfall bzw. Betriebsausfall
  • Erhebliche Kosten für Aufklärung / Wiederherstellung
  • Diebstahl eigener digitaler Identitäten
  • Reputationsschaden
  • Diebstahl eigener sensitiver Daten
  • Diebstahl von Daten Dritter / Kunden
  • Erhebliche Kosten durch Ansprüche Dritter
  • Bußgelder und andere Strafzahlungen

Als Website-Betreiber sind Sie grundsätzlich für fremde Inhalte und Schadsoftware verantwortlich, die über Ihre Seite verbreitet werden. Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, sich gegen mögliche Malware oder Domain-Übernahmen zu schützen. Falls Sie nicht wissen, ob Ihre Webseite in Gefahr ist, sprechen Sie uns an. Wir helfen gerne, Ihre Internetseite auf aktuellen Sicherheitsstandards zu halten. Wir bieten zudem regelmäßige WordPress-Sicherheitsupdates an. Kontaktieren Sie dazu gerne unser Ansprechpartner Branko Čanak.

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