Pinterest – Neuer Konkurrent für Facebook und Co.?

Pinterest, die Plattform für Bilder, befindet sich derzeit unumstritten auf dem aufsteigenden Ast. Thorsten Ising bezieht im Rahmen der Social Media Expertenrunde auf dem Addison Wesley Blog Stellung zu pinterest als DIE neue Plattform zum Netzwerken.

Die schönsten Dinge im Leben kann man oft nicht in Worte fassen, man muss sie sehen! Dafür gibt es pinterest – Die einfache Plattform für Bilder und auch Videos. Hier kommt es auf die visuelle Darstellung der Themen an, die man – ähnlich wie beispielsweise bei Facebook – kommentieren, „repinnen“ (Bilder an die eigene Pinnwand heften) und „liken“ kann.

Pinterest befindet sich derzeit unumstritten auf dem aufsteigenden Ast: Obwohl sich die Plattform noch immer im Entwicklungsstadium befindet, haben sich die Besucherzahlen mehr als verdoppelt. Sie sind – im Vergleich zu Januar – im Februar sogar von 69000 auf 288000 Nutzer gestiegen. Von einem solchen Wachstum dürfen google+, Facebook und Co. wohl nur träumen und pinterest beweist sich als ernstzunehmender Konkurrent für sozialen Netzwerke, die sich bereits etabliert haben.

Endlich wird das Interessante mal in den Mittelpunkt gestellt! – Bilder und auch Videos. Wie wichtig die visuelle Darstellung heutzutage geworden ist, zeigen nicht nur die enormen Besucherzahlen der noch relativ jungen Plattform, sondern auch die besonders lange Verweildauer.

Die Vorteile von pinterest benennt Thorsten Ising auf dem Addison Wesley Blog wie folgt: „Schön bunt, einfach zu bedienen und auch als Traffic-Maschine für Webseitenbetreibene nicht uninteressant.“ Jedoch ist er trotzdem ein bisschen skeptisch und findet, man solle erst mal abwarten, da sich pinterest schließlich noch immer in der Invite-Phase befindet.

Thorsten Ising erklärt, besonders auch für Unternehmen sei pinterest ein spannendes Thema. Es ist super zur „Eigenvermarktung von Produkten durch Firmenauftritte“. Ein besonders schöner Effekt sei natürlich, dass der Traffic in die Höhe schnellt, je mehr User das veröffentlichte Bild an ihre Pinnwand heften.

Mit pinterest hat der Benutzer die Möglichkeit alle Bilder aus dem Netz vorher kategorisiert und beschrieben an seiner Pinnwand mit anderen zu teilen.

Ungefähr hier setzt auch die Kritik von Thorsten Ising und anderen Experten an. Wie wird das Thema Urheberrecht von Bildern behandelt? Für die meisten Bilder an der Pinnwand besitzt der Benutzer keine Rechte und das kann eventuell teuer werden. Auf der sicheren Seite ist man erst einmal nur, wenn man den Urheber nach einer Einwilligung fragt, auf CC-Lizenzen achtet oder eigene Werke teilt. Das ist natürlich aufwändiger und hat weniger mit einfacher Benutzung und schnellem Bilderhochladen zu tun.

„Let’s pinterest“, „to pin“ oder „pinnen“ – Bei den Verben, die die Nutzung von pinterest beschreiben, ist man sich noch unsicher. Fakt ist, eine neue spannende Plattform und Möglichkeit zum Netzwerken ist entstanden, die es vielleicht schafft sich mit Facebook und Co. zu vergleichen. Mit Vorsicht genießen sollte man sie in Sachen Urheberrecht, ansonsten darf man auf die weitere Entwicklung von pinterest gespannt sein.

 

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