Beitragsbild Probleme im Onlineshop

Die größten Probleme im Onlineshop und wie du sie vermeiden kannst

Ein guter Onlineshop ist mehr als nur eine Plattform, auf der Produkte angeboten werden.

Viele Shops verlieren Besucher: innen bereits, bevor diese überhaupt einen Kauf tätigen. Oft liegt das an Problemen, die auf den ersten Blick klein erscheinen, in der Praxis aber entscheidend sind.

In diesem Beitrag teilen wir mögliche Absprungpunkte im Shop in verschiedene Problemfelder ein. Wir erklären, warum diese Stolpersteine dazu führen, dass Nutzer: innen den Kauf abbrechen, und geben praktische Tipps, wie du sie vermeiden kannst. So erfährst du Schritt für Schritt, worauf du achten musst, um Besucher: innen erfolgreich zu Kunden und Kundinnen zu machen.

Langsame Ladezeiten kosten Nutzer: innen

Eine der häufigsten Ursachen für Abbrüche ist eine zu lange Ladezeit. Wenn eine Seite zu langsam lädt, verlieren Nutzer: innen schnell die Geduld. Besonders auf mobilen Geräten, auf denen viele Online-Einkäufe stattfinden, ist die Aufmerksamkeitsspanne kurz. Bereits nach wenigen Sekunden kann ein zu langsamer Shop dazu führen, dass Nutzer: innen die Seite verlassen, bevor sie überhaupt Produkte gesehen haben.

Die Optimierung der Ladezeiten ist daher ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines guten Onlineshops. Dazu gehört unter anderem das Komprimieren von Bildern, die Nutzung von Caching und die Wahl eines leistungsstarken Hostings. Wer in diesem Bereich spart, riskiert, dass potenzielle Kunden und Kundinnen die Seite verlassen, obwohl das Angebot eigentlich interessant ist.

Schlechte mobile Anpassung schreckt ab

Immer mehr Menschen nutzen Smartphones und Tablets, um online einzukaufen. Wenn die mobile Ansicht eines Shops unübersichtlich ist, Elemente falsch dargestellt werden oder die Bedienung umständlich ist, führt das fast automatisch zu Abbrüchen. Ein Shop, der mobil nicht reibungslos funktioniert, wirkt nicht nur unprofessionell, sondern kostet auch Umsatz.

Responsive Designs, die sich automatisch an die Bildschirmgröße anpassen, sowie eine mobile-optimierte Navigation sind daher unverzichtbar. Teste regelmäßig, wie dein Shop auf unterschiedlichen Geräten aussieht und funktioniert. Kleine Fehler in der mobilen Ansicht können bereits große Auswirkungen auf die Conversion haben.

Komplizierte Navigation frustriert Nutzer: innen

Wenn Nutzer: innen Schwierigkeiten haben, die Produkte zu finden, nach denen sie suchen, steigt die Abbruchrate stark an. Unübersichtliche Kategorien, unklare Filteroptionen oder eine schlecht funktionierende Suche sorgen dafür, dass Nutzer: innen frustriert abspringen. Eine intuitive und klare Navigation ist entscheidend, damit Interessent: innen schnell das finden, was sie benötigen.

Das bedeutet, dass Kategorien sinnvoll strukturiert, Filter leicht verständlich und die Suchfunktion leistungsfähig sein sollten. Wer die Navigation vereinfacht, steigert die Zufriedenheit der Kunden und Kundinnen und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Kaufabschlusses.

Fehlende oder unklare Produktinformationen verunsichern

Potenzielle Käufer: innen möchten genau wissen, was sie kaufen. Fehlende Produktbeschreibungen, unklare Angaben zu Material, Größen oder Funktionen und mangelhafte Bilder verunsichern Käufer: innen und führen zu Kaufabbrüchen. Besonders bei Online-Einkäufen, bei denen man die Produkte nicht anfassen oder ausprobieren kann, spielt diese Transparenz eine entscheidende Rolle.

Hochwertige Bilder aus verschiedenen Perspektiven, ausführliche Produktbeschreibungen, Videos oder erklärende Grafiken helfen, Unsicherheiten zu vermeiden. Auch Informationen zu Lieferzeiten, Pflegehinweisen oder Garantiebedingungen schaffen Vertrauen und reduzieren die Hürde für den Kauf.

Fehlendes Vertrauen mindert die Conversion

Vertrauen ist einer der wichtigsten Faktoren beim Online-Shopping. Wenn ein Shop keine Bewertungen, keine Gütesiegel, keinen Social Proof oder unklare Rückgabebedingungen bietet, wirkt er schnell unseriös. Selbst günstige Produkte werden dann nicht gekauft, weil sich die Käufer: innen unsicher fühlen.

Das Einbinden von Kundenbewertungen, prominenten Gütesiegeln und transparenten Rückgabebedingungen signalisiert Professionalität und Sicherheit. Je mehr Vertrauen ein guter Online-Shop vermittelt, desto eher schließen Nutzer: innen den Kauf ab.

Zu wenige Zahlungsoptionen sorgen für Abbrüche

Nicht jede Kundin und jeder Kunde zahlt auf die gleiche Weise. Wer nur wenige Zahlungsoptionen anbietet, verliert potenzielle Käufer: innen. Besonders wichtig ist die Vielfalt bei den Zahlungsmethoden, um unterschiedliche Präferenzen abzudecken.

Neben klassischen Optionen wie Kreditkarte oder PayPal sollten auch alternative Zahlungsmethoden wie Rechnung, Sofortüberweisung oder moderne mobile Zahlungsmöglichkeiten wie Apple Pay oder Google Pay angeboten werden. Eine breite Auswahl erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer: innen den Kauf abschließen.

Umständlicher Checkout-Prozess führt zu Kaufabbrüchen

Ein langwieriger oder komplizierter Checkout-Prozess ist einer der größten Conversion-Killer. Zu viele Pflichtfelder, die Notwendigkeit einer Registrierung oder technische Fehler führen dazu, dass Nutzer: innen den Kauf abbrechen.

Ein einfacher, klar strukturierter Checkout-Prozess ist entscheidend. Dazu gehört die Möglichkeit des Gast-Checkouts, die Abfrage nur wirklich notwendiger Informationen und die klare Darstellung der Schritte bis zum Abschluss. Je einfacher der Checkout, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Kauf erfolgreich abgeschlossen wird.

Preisgestaltung und Versandkosten müssen transparent sein

Überraschende Zusatzkosten, hohe Versandgebühren oder unklare Preise schrecken Kunden und Kundinnen ab. Auch wenn das Produkt selbst attraktiv ist, führt eine undurchsichtige Preisstruktur häufig zu Abbrüchen. Transparente Preisgestaltung und klare Kommunikation der Versandkosten sind daher essenziell.

Es lohnt sich, die Preise frühzeitig sichtbar zu machen und nach Möglichkeit kostenlose oder transparente Versandoptionen anzubieten.

Schwacher USP oder unklare Argumentation verhindern Kaufentscheidungen

Wenn der Vorteil eines Shops gegenüber der Konkurrenz nicht klar erkennbar ist, fehlt der Anreiz zum Kauf. Potenzielle Käufer: innen wollen wissen, warum sie gerade in diesem Shop kaufen sollten. Ob es der Preis, der Service, exklusive Produkte oder nachhaltige Produktion ist. Der Unique Selling Point muss deutlich kommuniziert werden.

Wer seinen USP klar herausstellt und die Vorteile verständlich erklärt, steigert die Conversion und sorgt dafür, dass Besucher: innen zu Kunden und Kundinnen werden.

Fazit

Viele Abbrüche im Webshop lassen sich vermeiden, wenn du auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe  eingehst. Schnelle Ladezeiten, eine mobile Optimierung, intuitive Navigation, detaillierte Produktinformationen, vertrauensbildende Maßnahmen, vielfältige Zahlungsmöglichkeiten, ein einfacher Checkout, transparente Preise und ein klarer USP sind entscheidende Faktoren für den Erfolg. Wer diese Punkte berücksichtigt, steigert nicht nur die Conversion, sondern sorgt auch dafür, dass Käufer: innen gerne wiederkommen.

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