Die Qualität eines KI-generierten Bildes hängt weniger vom eingesetzten Tool ab als von der Qualität deiner Beschreibung. KI interpretiert Texte – und je klarer, strukturierter und detaillierter dein Input ist, desto näher kommt das Ergebnis an deine Vorstellung heran. Ein gutes Bild-Briefing funktioniert wie eine technische Spezifikation: Es reduziert Missverständnisse und spart Korrekturschleifen. Wenn du unsere 9 Tipps berücksichtigst, kann deine nächste KI-Bilderstellung nur klappen.
1. Motiv & Bildinhalt klar definieren
Der wichtigste Punkt ist immer das Was. Die KI muss exakt wissen, welches Motiv sie umsetzen soll.
Typische Angaben sind:
- Personen, Tiere, Objekte oder Landschaften
- einzelne Elemente oder komplexe Szenen
- konkrete Aktionen, Posen oder Interaktionen
Je ungenauer das Motiv beschrieben ist, desto stärker interpretiert die KI selbst – oft mit unerwarteten Ergebnissen.
2. Stil & Bildsprache festlegen
Der Stil bestimmt den visuellen Charakter des Bildes und sollte immer explizit genannt werden.
Mögliche Stilrichtungen:
- fotorealistisch, 3D-Render, Illustration
- Comic, Aquarell, Ölmalerei, Bleistift, Pixel Art
- Modefotografie, Filmstill, Editorial Look
Zusätzlich helfen Adjektive wie:
- modern oder retro
- minimalistisch oder detailreich
- düster, verspielt, surreal oder farbenfroh
3. Perspektive & Bildausschnitt steuern
Die Perspektive beeinflusst Wirkung und Fokus enorm.
Typische Optionen:
- Nahaufnahme, Halbportrait, Ganzkörper, Totale
- Vogel- oder Froschperspektive
- Hochformat, Querformat oder quadratisch
Gerade für Websites, Social Media oder Ads ist dieser Punkt essenziell.
4. Umgebung & Hintergrund beschreiben
Die Umgebung liefert Kontext und Glaubwürdigkeit.
Mögliche Angaben:
- Innen- oder Außenbereich
- konkrete Locations (z. B. Büro, Küche, Stadt, Natur)
- cleanes Setting oder bewusst chaotisch
Ohne diese Infos wählt die KI meist generische Hintergründe.
5. Licht & Atmosphäre definieren
Licht ist einer der größten Qualitätsfaktoren in der KI-Bilderstellung.
Wichtige Aspekte:
- Tageszeit (Morgen, Nacht, Golden Hour)
- Lichtart (weich, hart, Neon, Kerzenlicht, Spotlights)
- gewünschte Stimmung (freundlich, mystisch, episch, seriös)
6. Farbwelt gezielt einsetzen
Farben steuern Emotionen und Markenwirkung.
Hilfreiche Angaben:
- bevorzugte oder zu vermeidende Farben
- Farbschemata wie warm, kühl, Pastell oder Schwarz-Weiß
- dezente oder kräftige Kontraste
7. Personen & Charaktere präzisieren
Sobald Menschen im Bild vorkommen, steigt der Detailbedarf deutlich.
Relevante Punkte:
- Alter, Geschlecht, Hauttyp, Statur
- Kleidung, Stil, Accessoires
- Gesichtsausdruck und Körpersprache
Für realistische Darstellungen realer Personen sind Referenzbilder notwendig.
8. Zusatzdetails nicht vergessen
Kleine Details machen oft den Unterschied.
Dazu zählen:
- Logos oder Schriftzüge
- Symbole oder visuelle Metaphern
- bewusste gestalterische Feinheiten
9. Ausgabeformat & Verwendungszweck angeben
Die technische Nutzung sollte immer mitgedacht werden.
Wichtige Infos:
- Seitenverhältnis (z. B. 16:9, 1:1, 4:5)
- Schärfegrad (ultra-realistisch oder weich)
- transparenter Hintergrund oder nicht
Dein Mini-Briefing für schnelle KI Bilderstellung
Wenn es schnell gehen soll, reichen oft drei Angaben:
- Was soll zu sehen sein?
- Wie soll es aussehen?
- Wofür wird das Bild genutzt?
Je komplexer und hochwertiger das gewünschte Ergebnis, desto mehr lohnt sich jedoch ein vollständiges Briefing. Gute KI-Bilder entstehen nicht zufällig – sie sind das Resultat klarer Anweisungen. So kannst du deine generierten Bilder auch in der Suchmaschinenoptimierung oder im Social Media Marketing und mehr nutzen.
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