WordPress 6 – alle wichtigen Infos für Sie zum Major Release 2022

Viele unserer Kolleg:innen fiebern schon seit Monaten einem Datum entgegen – dem Veröffentlichungsdatum von WordPress 6. Warum unser Team sich so darauf freut, wann es losgeht und was das für Ihre WordPress-Website bedeutet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wann kommt WordPress 6?

Wie bei Digital-Projekten üblich, wird sich der Release von WordPress 6 über mehrere Testphasen hinwegziehen. Die Alpha-Version wird bereits seit Januar 2022 auf Herz und Nieren getestet, die Beta-Tests beginnen ab April 2022. 

Das Veröffentlichungsdatum von WordPress 6 ist aktuell der 24. Mai 2022. Natürlich kann es aber durch das ausführliche Testen immer zu Verzögerungen kommen. Denn durch gründliches Testen tauchen auch immer wieder neue Herausforderungen für die Entwickler:innen auf.

Sobald der Release erfolgt ist, prüfen wir bei code-x zusätzlich unsere vielen unterschiedlichen Instanzen auf Kompatibilität mit WordPress 6 und erst wenn diese Tests erfolgreich waren, werden auch wir Ihre Website updaten. 

Was kann WordPress 6?

Eines der vorrangigen Ziele von WordPress 6 ist das “Block Editing”. Das ist die Möglichkeit für die Anpassung von Themes mit Blöcken auszubauen. Neben der Benutzerfreundlichkeit (Usability) wird bei WordPress 6 großes Gewicht auf die Optimierung der Performanz und des Codes gelegt. Innerhalb der Gutenberg-Entwicklung ist mit der Version 6.0 auch ein wichtiger Zwischenschritt erreicht. Gutenberg ist der WordPress-interne PageBuilder mit dem die einzelnen Seiten Ihres WordPress aufgebaut werden können. Das bedeutet langfristig kann auf Ressourcen bindende PageBuilder verzichtet werden, was gut für die Performance der Website ist.

Gutenberg Pagebuilder:

  • Ausbau und Erweiterung, sowie Optimierung für das Full Site Editing (FSE) bzw. des Template-Editors
  • Multilinguale Websites ohne Plugins
  • Einfacheres Editieren: Block-basiertes editieren von Inhalten wird stärker unterstützt
  • Individuelle Anpassungen durch: Full Site Editing, vordefinierte Blöcke und globale Style-Anpassungen werden stärker unterstützt

Templates:

  • Vorlagen werden beim Erstellen von Templates eine stärkere Aufmerksamkeit erhalten
  • Ausbau und Vereinfachung der Erstellung von Vorlagen für Themes
  • Anpassung der diversen Full-Site-Editing Kategorien, Blockmuster, Block-Verzeichnis, Block-Themes und globale Stile

Blöcke:

  • Einfachere Bearbeitung: Blockbasierte Inhaltsbearbeitung
  • Ausbau der Block-Features: wie bereits ab Version 5.0 eingeführt, wird die Bearbeitung von Inhalten, wie Seiten und Beiträgen, durch Blöcke noch weiter ausgebaut
  • Verbesserung der Bearbeitung und Designen der kompletten Webseite durch Blöcke (Full Site Editing – kurz FSE)
  • Seiten erstellen, die komplett auf Blöcke basieren
  • Blockübersicht: neue Übersicht über Blöcke und darüber hinaus ein neuer TOC-Block (Table of Content: Inhaltsverzeichnis)
  • Ausbau des Umfangs der Blöcke: es kommen noch mehr Blöcke
  • Überarbeitung, Erweiterungen und Optimierungen für den Navigations-Block
  • Mehr Blöcke, auch für Features und Bereiche, wie z.B. die Präsentation von Kommentaren
  • Ausbau der Funktionen von Bildern: z.B. kann das Bild eines Beitrags in anderen Blöcken vorkommen
  • Mehr Features und Optimierungen für den Tabellen-Block
  • Mehr Möglichkeiten für Block-Autoren zur stetigen Weiterentwicklung

Zusammenarbeit im WordPress: 

  • Auf- und Ausbau der gemeinsamen Erstellung von Inhalten
  • Im Team an gemeinsamen Inhalten arbeiten (Co-Authoring)
  • Multi-Authoring: es sollen mehrere Autoren an einem Content (z.B. einem Beitrag) oder auch einer kompletten Seite arbeiten können

Bildoptimierung:

  • WebP-Bilder sollen standardmäßig für neue JPEG-Uploads generiert werden, und zwar zusätzlich zu dem Standardformat, das WordPress bereits generiert.
  • Diese WebP-Bilder sollen standardmäßig für den Inhalt der Website verwendet werden.
  • Mit diesem Vorschlag würde WordPress weiterhin einen großen Beitrag zur Performance-Optimierung von Websites leisten, denn WebP-Bilder sind durchschnittlich 30% kleiner als JPEG-Bilder, bei gleicher Qualität.

Die Phasen des Gutenberg-Prozesses – eine Skizze:

Phase 1: Bearbeitung von Inhalten wie Seiten und Beiträgen durch Blöcke. Diese Funktion wurde bereits mit WordPress 5.0 eingeführt.

Phase 2: Bearbeiten und Designen der kompletten Webseite durch Blöcke (Full Site Editing). Einführung eines Block-Verzeichnisses und Integration neuer Themes, die komplett auf Blöcken basieren.

Phase 3: Die Integration einer Möglichkeit, zusammen an Inhalten zu arbeiten. Neben Co-Autoren sollen mehrere Autoren gleichzeitig an einem Beitrag oder einer Seite arbeiten können.

Phase 4: Eine Möglichkeit ohne weitere Plugins Webseiten mehrsprachig zu erstellen. Diese Phase ist im Moment erst angekündigt und noch nicht final.

Was bedeutet das für Ihre WordPress Website?

Sollten Sie unseren Wartungsservice nutzen, brauchen Sie gar nichts zu tun. Unsere Kolleginnen und Kollegen kümmern sich dann auch um die Aktualisierung Ihrer WordPress-Instanz auf Version 6. 

Falls Sie Ihre WordPress-Website regelmäßig selbst warten, sollte der Umstieg auf WordPress 6 für Sie auch kein Problem darstellen. Wenn Sie dennoch Fragen dazu haben, oder Sie sich unsicher fühlen auf “Update” zu klicken, melden Sie sich einfach.

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